Posted on : 29-11-2011 | By : TheEagle
Das Internet lebt von Inhalten, von Text-Content und ist somit das textlastigste Medium überhaupt. Jetzt stellt sich vielleicht die Frage, wer all diese Texte die auf den Webseiten Millionen von Produkten beschreiben verfasst. Wer schreibt die vielen Meinungen und Kritiken zu Produkten, und wer ist es eigentlich, der da so fleißig die Blogseiten füllt.
Nun sind wir schon bei der richtigen Frage angelangt, denn eine Möglichkeit im Internet Geld zu verdienen ist es, als Autor diese Beiträge zu schreiben. Wer der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist findet hier eine gute Möglichkeit sein Taschengeld aufzubessern und auch ein paar mittlere Wünsche lassen sich damit gut erfüllen. Wenn heute ein modernes Handy ohne Vertrag für 200 Euro angeboten wird, dann ist das der Gegenwert von zirka 1.000 bis 13.000 Worten, die zu schreiben wären – je nachdem in welcher Liga man spielt.
Wer sich für diese Methode begeistern kann, der findet schnell im Internet so genannte Brokeragenturen die, als Börse zwischen den Seitenbetreibern und den Autoren, Aufträge anbieten und vermitteln. Diese Internet-Textagenturen bezahlen dann auch ihre Autoren und das ist sicheres Geld, denn diese Firmen sind durchweg seriöse Unternehmen. Bei der Bezahlung kommt es natürlich auch auf die Qualität der Beiträge an. Es ist bei weitem nicht so, dass nur ein ausgebildeter Germanist hier Auftrage bekommt. Die Auszahlungen pro Wort beginnen bei 0,5 Cent und gehen bis zu mehreren Cents pro Wort. Die persönliche Einstufung wird meistens anhand eines kleinen Probetextes ermittelt, die der Bewerber bei dem Text-Broker einreichen muss. Hat er seine Beurteilung erhalten kann es dann schon gleich losgehen. Auf den Seiten der Broker stehen unterschiedliche Aufträge, aus denen sich der angehende Internetautor etwas Passendes aussuchen kann. Hat man sich für einen Auftrag entschieden, sagen wir einmal das Thema lautet: “Benötigen Sie eine Bootsversicherung für die Quietsche Ente?” dann heißt es erst einmal aufmerksam den Auftrag durchlesen. Der Auftrag des Kunden, das so genannte Briefing, beinhaltet wichtige Informationen zum Auftrag.
Nun geht’s denn frisch ans Werk und es werden sich aus Internetseiten Texte zu dem Thema angeschaut und fix per Copy/Paste eingefügt und fertig ist der Artikel. Aber weit gefehlt, so geht das gar nicht! Ein wichtiger Hinweis der in jedem Briefing steht ist die Forderung, dass ausschließlich Unique Content abgeliefert werden darf. Alle Texte müssen original vom Autor stammen. So leicht wie eine Doktorarbeit zu schreiben ist das also nicht. Man darf sich natürlich im Internet informieren, aber kopieren oder einfach abschreiben geht nicht. Die Betreiber von Brokerfirmen für Texte haben sehr potente Suchmaschinen die jedes Plagiat innerhalb von Sekunden finden und das ist auch gut so, denn Abschreiben ist kein Kavaliersdelikt. Der Seitenbetreiber der einen abgekupferten Text auf seine Webseite stellt trägt für das Plagiat die Verantwortung und die kann, im Falle einer Klage, teuer werden. Aber der angehende Autor hat das nicht nötig, er setzt das Internet zur Recherche ein, macht sich ein Bild vom Auftrag, meditiert ein wenig und schreibt seinen ersten Satz. Je nach Stimmung und Talent geht es nun recht schnell und schon ist ein Text geschrieben und der Autor der Textbörse hat ein paar Euro verdient.
Die Textbörsen – die bekanntesten sind textbroker.de und content.de – eignen sich auch für schreibende Laien, sich einen kleinen Nebenerwerb zu verdienen. Es muss aber der Vollständigkeit halber noch angemerkt werden, dass wahrscheinlich wenige Autoren dieser Börsen von ihrer Tätigkeit leben können, da die Wortpreise im Schnitt viel zu niedrig sind. Ein echter Online Redakteur, der im Gegenzug aber auch besseren Content fabriziert – zumindest in der Theorie – kostet natürlich ein vielfaches.





Hallo,
der Artikel ist gut gelungen. Kopieren kann nicht nur rechtlich böse Folgen haben. Google bemerkt Kopien auch und bestraft das mit schlechtem Ranking bis hin zur Sperre. Dabei ist nicht gesagt, dass die letzte Veröffentlichung davon betroffen ist.
Wenns aber einer nicht lassen kann findet Bspw. dort allle Progs.: softonic.de/s/webseite-kopieren oder auch download.freenet.de/HTTrack-Website-Copier-Windows–5063.xhtml
Was aber nicht bedeutet das ich sowas unterstütze, ich selber nutze sowas um Seiten offline lesen zu können.